Sägewerk Karl Ühlein GmbH & Co. KG
 

Die Geschichte des Sägewerks Ühlein

  • 1755: Die "Schneidmühle" wurde durch Rüdt v. Collenberg erbaut und von diesen bis 1870 betrieben.
  • 1871: Verpachtung der Schneidmühle an Adolf Arnold
  • 1905: Erwerb der Schneidmühle durch Adolf Arnold 
  • 1921: Übergabe der Schneidmühle von Adolf Arnold an seinen Sohn
    Die Mühle wurde von jeher als Sägemühle betrieben und man nutzte die Wasserkraft durch ein Wasserrad bis 1951.
  • 1954: Josef Ühlein erwirbt die "Schneidmühle" von Anton Arnold
  • 1970: Ãœbergabe der Schneidmühle von Josef Ühlein an seinen Sohn Karl Ühlein
    Bis 1979 befand sich das Sägewerk direkt unter der Wohnung in der "Schneidmühle".
    Rundholzeinschnitt anfangs 400 fm (Festmeter) bis Ende 1979 ca. 1500 fm pro Jahr, bei zum Schluss 3 Mitarbeitern.
  • 1978: Beginn der Planungen für das neue Sägewerk ca. 100 m vom alten entfernt
  • 1979: Januar: Baubeginn
  • 1979: Juli: Richtfest
  • 1980: Baubeginn der Fundamente für einen Rundholzsortierwagen mit 80 m Schienenlänge und 2,60 m Spurbreite
  • 1984: Kauf einer gebrauchten Trockenkammer
  • 1993: Gründung einer GmbH & Co. KG, im selben Jahr verheerendes Hochwasser mit erheblichen Schäden.
    1997: Übergabe der Firma von Karl Ühlein an seinen Sohn Martin Ühlein - der Firmenname
    "Karl Ühlein GmbH & Co. KG" wird beibehalten
  • 20.06.2000: Großbrand im Sägewerk mit der fast vollständigen Zerstörung der Sägehalle und der nötigen Produktionsanlagen.(Jahreseinschnitt zu dieser Zeit ca. 8000 - 10000 fm)
  • 22.06.2001: Nach einem Jahr Wiederaufbau, in dem keine Eigenproduktion möglich war, feierliche Einweihung des neuen Sägewerkes mit neuer Einschnitttechnologie, einer Doppelwellenkreissäge von EWD (Esterer-Wurster & Dietz).
  • Im Laufe der nächsten Jahre: Aufbau und Anpassung einer mechanischen Rundholzentrindungs-, Rundholzvermessungs- und Rundholzsortieranlage, deren Komponenten gebraucht von einen stillgelegten Sägewerk in Königstein / Sächsische Schweiz erworben wurden, mit 10 LKWs à 15 t hertransportiert und in mühsamer Eigenleistung an unseren Standort und an individuellen Anforderungen angepasst wurden
  • 2005: Zertifizierung nach PEFC
  • 2005: Anschaffung einer  80 m³ fassenden Trockenkammer mit der Möglichkeit der zusätzlichen HT-Behandlung
  • 2007: Austausch des alten Rundholzsortierwagens in einen neuen Rundholz-Umschlagwagen der Fa. Baljer u. Zembrod. In diesem Zusammenhang war eine Erhöhung der Gleisanlage von 0 m auf 1 m erforderlich, bei der in Eigenleistung ca. 60 t Stahlträger verbaut werden mussten
  • 2008/2009: Aufstellung einer Kapp- und Hobellinie der Fa. Weinig/Dimter zur Herstellung von speziellen Hobelprodukten (z. B. Leisten für spezielle Verpackungen. Nutrahmen u. ä.)
  • 2008: Aufstellung einer zweiten Trockenkammer mit einem Fassungsvolumen von 80 m³ um den geänderten Anforderungen auf dem deutschen und internationalen Markt gewachsen zu sein.
  • 2009: Austausch der inzwischen 23 Jahre alten Bioflamm-Heiz-Anlage mit 750 kW Heizleistung. Aufbau einer neuen Bioflamm-Heizung mit 1000 kW Heizleistung auf biologischer Holzhackschnitzel-Basis, mit der wie bereits auch mit der Vorgängerin, die Firmengebäude, die Wohngebäude und die beiden Trockenkammern beheizt werden.
  • 2009/2010: Aufbau einer gebrauchten Stapelanlage zur Rationalisierung der Brettersortierung
    und dem Stapeln und Entstapeln von Brettergebinden.
    Der Jahreseinschnitt hatte sich inzwischen auf  fast 50.000 fm erhöht, ist aber aufgrund er aktuellen Wirtschaftskrise, mit deren Auswirkungen wir seit über 2 Jahren schwer zu kämpfen haben, aktuell wieder auf ca. 40.000 fm zurückgegangen.